Incorporating Information on Varying Sedimentation Rates Into Paleontological Analyses
Ist die Häufung von Aussterbeereignissen wirklich ein Anstieg der Aussterberate oder wird sie lediglich durch verringerte Sedimentationsraten verursacht, die den Abstand zwischen einzelnen Aussterbeereignissen mit langen Pausen dazwischen verringern? Niklas Hohmann, Masterstudent der Paläobiologie, hat diese Frage in seiner Bachelorarbeit untersucht, die nun in PALAIOS veröffentlicht wurde (Hohmann 2021). Die von ihm entwickelten Methoden wurden für die Software R implementiert und zuvor in begutachteten Publikationen angewendet (Jarochowska et al. 2020).
Das Neue an diesem Ansatz ist, dass er eine Quantifizierung der Auswirkungen sedimentärer Prozesse auf die paläontologische Interpretation ermöglicht. Mit diesem Prinzip zeigte Niklas, dass ein Höhepunkt der Aussterberate auf Seymour Island in der Antarktis, etwa 250.000 Jahre vor dem Kreide-Paläogen-Einschlag, gleichermaßen auf eine erhöhte Aussterberate oder ein verlängertes Zeitintervall mit geringer Sedimentationsrate zurückgeführt werden kann.
Is clustering of extinctions really an increase in extinction rate or is it merely generated by reduced sedimentation rates that reduce the spacing between individual extinctions with long breaks between each other? Niklas Hohmann, Paleobiology Master student, has examined this question in his Bachelor thesis, which is now published in PALAIOS (Hohmann 2021). The methods he developed are implemented for the R software and were previously applied in peer-reviewed publications (Jarochowska et al. 2020).
The novelty of this approach is that it allows for a quantification of the effects of sedimentary processes on paleontological interpretation. Using this principle, Niklas showed that a peak in extinction rate on Seymour Island, Antarctica, approx. 250 thousand years before the Cretaceous/Paleogene impact can be equally attributed to an increased extinction rate or an extended time interval with low sedimentation rate.

